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Militärhistorisches Museum der Bundeswehr (MHM) Berlin-Gatow

Im Jahr 1957 eröffnete in Appen, nordwestlich von Hamburg, die erste Ausstellung des Luftwaffenmuseums. In ihm sollten künftig alle bei der Luftwaffe und Marine eingesetzten Flugzeuge der Bundeswehr und weitere Exponate aus der Geschichte der deutschen Militärluftfahrt gesammelt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Nach der deutschen Wiedervereinigung erhielt das Museum viele Luftfahrzeugtypen von den Luftstreitkräften der aufgelösten Nationalen Volksarmee und ermöglichte erstmals einen direkten Vergleich zwischen den Konstruktionen aus den Staaten des Warschauer Paktes und der NATO. Das Luftwaffenmuseum, welches bis dahin in der Marseille-Kaserne am Flugplatz Uetersen untergebracht war, wechselte 1995 seinen Standort und zog auf den Flugplatz Berlin-Gatow, der im September 1994 von der abziehenden Royal Air Force an die Bundesluftwaffe übergeben wurde. Der ausgedehnte Flugplatz in der Gatower Heide entstand im Zuge der Wiederaufrüstung Mitte der 1930er Jahre. Neben der Luftkriegsschule 2 (Berlin-Gatow) war bis 1945 auch die Luftkriegsakademie der Luftwaffe in der angrenzenden Kasernenanlage untergebracht. Bis zum Oktober 1944 erfolgte die fliegerische Ausbildung von Offiziersanwärtern auf dem Flugplatz Gatow und in den letzten Monaten des 2. Weltkrieges wurde das Gelände von verschiedenen Einheiten wie dem Stab des Kampfgeschwaders 200, mehreren Staffeln des Ergänzungsjagdgeschwaders 1 sowie dem Stab und der I. Gruppe des Jagdgeschwaders 11 genutzt. Die I. Gruppe des Jagdgeschwaders 4 verlegte Anfang März 1945 nach Gatow und wurde hier am 20. März 1945 aufgelöst. Nach dem 2. Weltkrieg belegte die Royal Air Force den Flugplatz, über den während der Berlin-Blockade Kohle, Treibstoff und andere Güter in die eingeschlossene Stadt geflogen wurden. Die ehemalige Flugleitung, mehrere Hangars sowie das Freigelände des Flugplatzes Berlin-Gatow dienen heute zur Unterbringung von historischen Militärflugzeugen, Hubschraubern, Flugzeugtriebwerken, Bomben, Bordwaffen, Radargeräten, Flakgeschützen und Raketensystemen. Zu den besonderen Exponaten zählen eine Messerschmitt Bf 109/G-2 (Umbau einer HA-1112-M1L Bouchón), Replikate der Rumpler-Taube, Fokker E.III, Fokker Dr.I, Fokker D.VII, Junkers D.I und Siemens-Schuckert D.III sowie das Raketenjagdflugzeug Messerschmitt Me 163 „Komet“ und das Funkmessgerät FuMG 65 „Würzburg Riese“ der Reichsluftverteidigung. Seit 2010 gehört das ehemalige Luftwaffenmuseum der Bundeswehr mit seiner umfangreichen Ausstellung über die militärische Luftfahrt und Luftraumverteidigung als Außenstelle zum Militärhistorischen Museum der Bundeswehr (MHM) in Dresden.


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