Startseite
Anmeldung

Informationen

Teamspeak 3

F

U

N

K

Z

E

N

T

R

A

L

E

Besucher

  • Benutzer online: 13
  • Benutzer offline: 342
  • Gäste: 243

Tschechisches Luftfahrtmuseum in Prag-Kbely

Das Museum der tschechischen Luftstreitkräfte befindet sich auf dem Flugplatz Prag-Kbely, dem ältesten und bereits seit 1918 militärisch genutzten Flugplatz auf dem Gebiet der ehemaligen Tschechoslowakei. Es wurde 1968 gegründet, ist Teil des Militärhistorischen Instituts Prag und stellt mit rund 150 Luftfahrzeugen die Geschichte der tschechischen und tschechoslowakischen Luftfahrtentwicklung aus. Den Grundstock für die Luftstreitkräfte der 1918 proklamierten Tschechoslowakei bildeten zunächst deutsche und österreichische Flugzeuge sowie Lieferungen aus Frankreich. Eines der ältesten Ausstellungsstücke im Hangar für die tschechoslowakische Luftwaffe der Jahre 1918 – 1924 ist daher eine französische Spad S-VIIC.1 von 1916. Daneben werden Originale und Nachbauten der ersten Eigenentwicklungen der Hersteller Aero, Avia und Zlin in liebevoll gestalteten Dioramen präsentiert. Nach der Besetzung und Zerschlagung des Staates 1938/39 wurden die laufenden Entwicklungen zunächst fortgeführt, die Luftfahrtindustrie des Landes jedoch stückweise in die deutsche Rüstung integriert. Dies führte dazu, dass in den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst deutsche Flugzeugentwürfe die Vorlage für tschechoslowakischen Muster bildeten, die von der Luftfahrtindustrie gebaut, bei den Luftstreitkräften eingesetzt und auch exportiert wurden. Hierzu zählen u.a. die Bücker Bü 181 „Bestmann“, die bei Aero fortgeführte Siebel 204, die bei Avia gebaute Messerschmitt Bf 109 G mit Junkers Jumo 211F-Triebwerk oder die als K-65 Cap produzierte Fieseler Storch. In den rekonstruierten und historischen Hangars befindet sich neben den genannten Mustern jedoch auch eine Anzahl sowjetischer Luftfahrzeuge, die während des Zweiten Weltkriegs Verwendung fanden oder später von den tschechoslowakischen Luftstreitkräften genutzt wurden. Hierzu zählen u.a. eine Ilyushin Il-2m3 „Sturmovik“, Lissunow Li-2 und Lawotschkin La-7.


imageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimageimage