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An alle JG4-Mitglieder:

Der Geschwaderstab wünscht allen Piloten für die 4. Kampagne der virtuellen Luftschlacht „Storm of War“ viel Glück, Erfolg sowie Hals- und Beinbruch.

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Geschwaderstab

Der Geschwaderstab wurde aus dem Stabsschwarm, dem Unterstab und der Luftnachrichten-Kompanie gebildet. Vier Maschinen zu zwei Rotten bildeten die fliegende Einheit des Geschwaderstabes, den Stabsschwarm. Dessen Führungsrotte befehligte der Kommodore. Er war kommandierender Offizier und Träger des höchsten taktischen Kommandos. Zu Beginn des Krieges hatten die meisten Kommodore den Dienstgrad eines Obersten. Ab Spätsommer 1940, im Zuge der Verjüngung der Verbandsführer, wurden die Stellen mehrheitlich durch Oberstleutnante und Majore besetzt. Der Flügelmann des Kommodore war der Geschwader-Adjutant, üblicherweise IIa und IIb. Stabsabteilungen der Luftwaffe wurden mit einer Kombination aus einer römischen Zahl und einem kleinen Buchstaben bezeichnet. Der Adjutant war demnach Personalverantwortlicher für die Offiziere (IIa) und zuständig für die Personalangelegenheiten der Unteroffiziere und Mannschaften (IIb). Die zweite Rotte des Stabsschwarms wurde vom Major beim Stabe geführt, dem Leiter der Führungsabteilung (Ia). Ihm oblagen die operativen Einsatzfragen. Mögliche Rottenflieger waren der für feindliche Aktivitäten und deren Abwehr zuständige Ic, der Nachrichtenoffizier (Abk. NO) oder der Technische Offizier (Abk. TO). Der TO war verantwortlich für die technische Ausrüstung - insbesondere für die Flugzeuge mit ihrer komplexen Ausstattung. Bei Bedarf konnten weitere Dienstposten im Stab besetzt werden. Beispiele hierfür waren der Kfz-Offizier oder der IVa (Offizier oder Beamter für administrative Aufgaben und Versorgungsfragen). Der Unterstab wurde allgemein von verwaltenden Truppendienstlern, Kraftfahrern, Stabsschreibern und dem technischen Wartungspersonal der Stabsmaschinen gebildet. Ergänzend zu den Schlüsselpositionen des Stabsschwarms dienten hier bis zu 60 weitere Männer. Zusätzlich war dem Geschwaderstab in den meisten Fällen eine Luftnachrichten-Kompanie angeschlossen. Diese gliederte sich in drei Züge (Luftnachrichten-Betriebszug, Funkzug, Fernsprechbauzug) und umfasste zusammen rund 150 Mann. Die Aufgaben dieser Männer konzentrierten sich auf die Herstellung und Aufrechterhaltung von Nachrichtenverbindungen zu den übergeordneten und geschwaderinternen Stellen, um somit die Einsatzbereitschaft und Effektivität des Verbandes sicherzustellen. Zusammengenommen belief sich die personelle Stärke eines Geschwaderstabes auf rund 220 Mann.