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Das Wappen des JG 4

Die Basis des Wappens besteht aus einem aufrecht stehenden, symmetrischen Halbrundschild dessen Schnitt auf das 13. Jahrhundert zurückgeht. Ein schwarzer, nach links blickender Ritterhelm mit geschlossenem Visier bildet das zentrale Motiv. Zwei einfarbige Federn in weiß und rot zieren den im Profil dargestellten Kopfschutz auf dessen Oberfläche durch weiße Akzentuierungen metallisch anmutende Lichtreflexe angedeutet werden. Um das Wappen in seiner Gesamtheit leicht erkenntlich zu halten, beschränkte man sich bei der Kolorierung auf vier (schwarz, weiß, blau, rot) der sieben heraldischen Farben.
Der Helm drückt den kämpfenden Status aus und gehört gleichzeitig zu den ältesten Darstellungen in der Heraldik. Seine Größe füllt das Schild weitgehend aus und die Form orientiert sich an historischen Vorbildern des Mittelalters, sie ist schlicht und funktional gehalten. Wie die Vorbereitung bei den Rittern, die sich zunächst als Knappen beweisen mussten, so war auch die Ausbildung zum Jagdflieger langwierig. Tägliches Training zur Steigerung von Kraft und Geschicklichkeit, ausdauerndes Lernen zum Verständnis von Technik und Taktik sowie regelmäßiges Üben im Gebrauch der Waffen füllten die Tage aus. Zudem steht der Ritter für heldenhaften Kampf, Tapferkeit, ehrenhaftes Verhalten und gilt als Beschützer der Armen und Schwachen.
Der Hintergrund des Wappens ist schlicht, ohne Verläufe oder Schattierungen. Das gewählte Blau symbolisiert die Ferne und Weite des Himmels, die grenzenlosen Dimensionen des Firmamentes. Es wirkt distanziert und kühl, wie die hohen Luftschichten in denen die Jagdflieger mit ihren schnittigen Maschinen Kondensstreifen ziehen. Gleichzeitig beruhigt die Farbe, denn sie ist ein Zeichen der Vertrautheit, so wie der blaue Himmel den wir jeden Tag über unseren Köpfen sehen. Blau steht somit auch für Sicherheit und verdeutlicht, dass man in der Gemeinschaft keine Angst zu haben braucht, symbolisiert Hingebung, Treue, Verbundenheit und tiefe Freundschaft. Blau steht zudem für alte Traditionen, denn es war der Farbstoff, der in früheren Jahrhunderten am leichtesten und billigsten zu gewinnen war. Überwiegend vom einfachen Volk getragen, kennzeichnete blau die Armen und Schwachen. Jene also, die von den Rittern beschützt wurden.



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Wappen unseres virtuellen Geschwaders und zeitgemäße Darstellung auf einer Focke-Wulf Fw 190 der II.(Sturm)/JG 4