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Unteroffizier mit Portepee

Die zweite und höhere Rangklasse innerhalb der Laufbahngruppe der Unteroffiziere wird von den Feldwebeldienstgraden gestellt, die formell auch als Unteroffiziere mit Portepee bezeichnet werden. Dies geht aus der Militärhistorie hervor. Zu Zeiten der Hieb- und Stichwaffen sollte ein Riemen am Handgriff der Waffe - das Portepee, auch Schlagband genannt - verhindern, dass ebendiese während eines Kampfes verlorengehen konnte. Im Gegensatz zu den einfachen Ausfertigungen der niedrigeren Dienstgrade trugen insbesondere Offiziere aufwendig gearbeitete Portepees. Mit der abnehmenden Bedeutung der Blankwaffen wandelte sich dieses kleine Detail zu einem zierenden Standesabzeichen für höhergestellte Personen, denn es durfte im weiteren Verlauf nur noch von Offizieren getragen werden. Seit 1789 war es auch den Feldwebeln gestattet, sich ein Portepee anzuhängen. Aus dieser Zeit stammt die noch heute existierende Unterscheidung der Rangklassen in Unteroffiziere mit und ohne Portepee.
Die Klasse der Feldwebel enthält drei Dienstgrade. Der unterste Portepee-Träger ist Feldwebel, über ihm steht der Oberfeldwebel und der höchste Rang innerhalb dieser Gruppe ist der Stabsfeldwebel. Hinzu kommt der Offiziersanwärterdienstgrad Oberfähnrich. Der Oberfähnrich trägt statt des waffenfarbenen Vorstoßes um den Kragenrand bereits die aluminiumfarbene Kragenschnur der Offiziere, gehört aber zu der Dienstgradgruppe der Unteroffiziere mit Portepee. Alle Angehörigen dieser Rangklasse sind berechtigt, Mannschaften und Unteroffizieren ohne Portepee (Unteroffizier, Unterfeldwebel) Befehle zu erteilen.
Aufgrund ihrer langjährigen Dienstzeit bilden die Unteroffiziere mit Portepee den erfahrenen Stamm des fliegenden Personals. Sie sind sehr gute Flugzeugführer und nehmen besondere Aufgaben innerhalb des Geschwaders wahr. Nach einer Einweisungs- und Schulungsphase tragen Feldwebel das Kommando über einen Schwarm (vier Flugzeuge), sind in dieser Funktion als unmittelbare Vorgesetzte tätig und führen ihre Rotten im Einsatz selbstständig. Somit tragen sie durch ihre überlegte Führungsweise und die jeweils gewählte Taktik erheblich zum Erfolg oder Misserfolg ihres Schwarms bei. Als Schwarmführer ist der Feldwebel auch nach den Einsätzen für die ihm direkt Unterstellten verantwortlich. In dieser Funktion leitet er größere Trainingseinheiten, kontrolliert den Schulungsfortschritt innerhalb seines Schwarms, lässt Unteroffiziere und Mannschaften an seinem reichen Erfahrungsschatz teilhaben und ist somit Garant für die Qualität der Aus- und Weiterbildung.
Erste Voraussetzungen für die Beförderung zum Feldwebel ist eine regelmäßige Onlineaktivität. Hinzu kommen technisches und taktisches Verständnis, eine ausgeprägte fliegerische Begabung sowie entsprechende Führungsqualitäten. Die Ernennung zum Feldwebel erfolgt frühestens nach einer Geschwaderzugehörigkeit von zwölf Monaten.

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