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Junkers Jumo 211

Entwicklung

Der Junkers Jumo 211 war eine Weiterentwicklung des Jumo 210 mit vergrößerten Abmessungen und einem Einspritzsystem. Er war der meistgebaute deutsche Motor während des Zweiten Weltkrieges und wurde in zahlreichen Flugzeugtypen verbaut. Von ihm wurden von 1937 bis 1944 stolze 68.248 Exemplare gefertigt.

Jumo 211 A

Erste Serienausführung des Triebwerkes von 1937 mit Zweiganglader und einer Leistung von 1.000 PS.

Jumo 211 Ba

Variante mit einem Boden- sowie einem Höhenlader für 5,2 Km Nennhöhe und einer Laderübersetzung von 7,82. Das Untersetzungsverhältnis betrug 0,645 und die Startleistung 1.200 PS.

Jumo 211 Da

Analog zu Jumo 211 Ba mit einer Laderübersetzung von 11,375 und einem Untersetzungsgetriebe-Verhältnis von 0,645. Die Startleistung betrug 1.200 PS.

Jumo 211 G, H

Entsprechend dem Jumo-211-Da-Triebwerk, jedoch mit anderen Untersetzungsverhältissen bei gleicher Startleistung.

Jumo 211 F

Wie Jumo 211 G, aber mit verbessertem Lader, Druckwasserkühlung und höherer Maximaldrehzahl. Die Nennhöhe betrug 5.300 m und die Startleistung 1.340 PS.

Jumo 211 J

Ausführung des Junkers Jumo 211 mit besserem Lader und einer auf 2.600 U/min angehobenen Maximaldrehzahl. Die Startleistung betrug 1.420 PS.

Jumo 211 L, N

Ausführungen mit verbessertem Lader. L-Version mit 1.350 PS und N-Version mit 1.500 PS.


Technische Daten des Junkers Jumo 211 F

Motorenart: flüssigkeitsgekühlter hängender Ʌ-12 Flugmotor
Leistung: 1.340 PS
Hubraum: 35,0 l
Bohrung: 150 mm
Hub: 165 mm
Volldruckhöhe: 5,3 km
Gewicht: 585 kg
Gebaute Exemplare: 68.248 Stück (von 1937 bis 1944 gefertigt)