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THEMA: Motorentechnik DB 600er-Reihe

Motorentechnik DB 600er-Reihe 03 Okt 2016 11:10 #21

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Danke Badlego!

Ich glaube jetzt verstehe ich auch warum sich nicht nur der Gashebel sondern vor allen Dingen auch die Motordrehzahl auf den Ansaugdruck der 109 ausübt.

Mit dem Gashebel wird nicht direkt der eindringende Sprit reguliert, sondern der Luftstrom der den Motor mit Sauerstoff versorgt. Starke Strömung bewirkt das Öffnen des Gasventils, während schwache Strömung das Gegenteil bewirkt. Ebenso wirkt sich aber auch die Drehzahl des Motors auf auf die Luftströmung aus. Hohe Drehzahl ->
mehr Strömung -> mehr Sprit. Unabhängig von der Stellung des Gashebels.

Sehe ich das richtig? :huh:

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Motorentechnik DB 600er-Reihe 03 Okt 2016 15:03 #22

  • Moritz
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mein Gott Jungs, baut erst mal so ein ding aus und wieder ein, dann reden wir weiter :silly: :lol: spaß bei seite, aber schön dass so viel interesse an dem thema besteht, ich denke gotha hat durch sein studium das beste theorie wissen in dem bereich :)

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Letzte Änderung: von Moritz.

Motorentechnik DB 600er-Reihe 03 Okt 2016 16:53 #23

  • Gotha229
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Naja, was Kolbenmotoren angeht, hab ich sehr geringes Wissen :( Da muss man heutzutage Fahrzeugtechnik oder Maschinenbau studieren. Wir haben als Gesamtpaket nur Strahltriebwerke, bzw. ich als Wahlfach auch Staustrahltriebwerke behandelt. Das hängt vielleicht aber auch von der Uni ab, an der man Luft- und Raumfahrt studiert.
Zwar haben wir auch die thermodynamischen Prozesse behandelt, aber wirklich nur rein auf den Prozess selbst, also den Verbrennungsvorgang im Zylinder bezogen. Vor nem Jahr hat mir ein Bekannter, der Maschinenbau studiert dann mal ne Frage zu ner Aufgabe in Motorentechnik gestellt, aber die war dann echt so umfangreich, dass ich ihm da nicht viel helfen konnte, weil mir für das ganze Drumherum die Theorie fehlt :dry:
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Letzte Änderung: von Gotha229.

Motorentechnik DB 600er-Reihe 03 Okt 2016 17:42 #24

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Ich studiere Maschinenbau. Aber wie du siehst ist mein Wissen über Motorentechnik mehr als dürftig. Im Grundstudium lernt man auch so gut wie nichts praktisches. Das meißte ist theoretisches Handwerkszeug. (Technische Mechanik, Mathematik, Naturwissenschaften). Ich nehme an das wird bei euch in Luft- und Raumfahrttechnik ähnlich sein. Freue mich schon darauf wenn die Fächer im Studium etwas praktischerer Natur werden.

Mal aus reinem Interesse: Ich hätte mich auch für ein Luft/Raumfahrtstudium interessiert. Gab es da bei dir irgendwelche Voraussetzungen für die Matrikulation?
NC oder der Gleichen? Würdest du das Studium schwerer als Maschinenbau einschätzen?

Habe mich für Maschinenbau entschieden um mir alle Wege offen zu halten. Außerdem wollte ich nicht zwingend nach Darmstadt. Die TU da unten ist nämlich was ihre Anforderungen angeht nicht von schlechten Eltern. Dass die THM damit liebäugelt mit denen Kopf an Kopf zu gehen konnte ich ja nicht ahnen. :pinch:

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Motorentechnik DB 600er-Reihe 03 Okt 2016 19:01 #25

  • Gotha229
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Naja, das Grundstudium ist halt... Grundstudium :P
Da hatten wir eigentlich das gleiche Programm wie die Maschinenbauer. In den Bereichen, in denen wir eigenen Institute haben, hatten wir halt eigene Vorlesungen. Thermodynamik, Strömungslehre, Konstruktion. Wir haben unsere luftfahrtbezogenen Konstruktionsaufgaben dann eben mit z.B. Catia anstatt Pro Engineer/Siemens NX gemacht (was wohl bei den Stuttgarter Maschinenbauern eher verbeitet ist). Ich bin allerdings noch Diplomer und kann nicht ganz sagen, wie sich da der Bachelor/Master unterscheidet.

Ich weiß von nem Kumpel, dass er damals mit nem 2,7er Schnitt über das Nachrückverfahren noch reinkam. Allerdings 2008, Diplom, ca. 350 Studienanfänger. Heute gibts glaube ich eher so Richtung 450 Studienanfänger. Die Prüfungen wurden bei uns mit den Jahren immer schwerer, weil die alten Musterlösungen kursierten und viele Profs dann nur noch auf Schnelligkeit gingen. Da hat man sich gefreut, als man Übungsprüfungen von 2003 in der gegebenen Zeit locker durchbekam und hat fast gekotzt, als man sich an ner Prüfung von 2009 versucht hat (im Hauptstudium dann). Man musste in manchen Prüfungen hoffen, dass man das Lösungsschema schon ungefähr im Kopf hatte. Das Wichtigste war dann, dass man sich mit dem Taschenrechner beschäftigt hatte und alle Formeln schon (erlaubter Weise) vorgefertigt drin hatte und nurnoch gegebene Werte eintippen, bzw. die Formel nach der gesuchten Variablen lösen lassen musste. Sonst kam man zeittechnisch mit dem Eintippen und eventuellen Vertippen niemals hin. Wenn man gemerkt hat, dass das Ergebnis nicht stimmt, hat man nen ungefähren Wert angenommen und weiter gerechnet. Gab dann meistens keine Folgefehler. Fehlersuche war niemals drin. Außer man kam dann irgendwo nimmer weiter und hatte dann noch Zeit übrig :lol:
Ich denke mit auf den Arsch sitzen und lernen und fleißig die angebotenen Übungen besuchen kommt man gut durch. Allerdings wars manchmal dann doch sehr frustrierend, wenn man dann noch ned über ne 3 drüber raus kam.
Ich hab mit einigen Leuten gesprochen, die meinten dass LRT schwerer sei als Maschinenbau, kanns aber beim besten Willen nicht sagen. Nur kann ich sagen, dass mit dem Bachelor/Master das "Studentenleben" im Vergleich zum Diplom schon eingeschränkt wurde. Was die alles in den ersten 6 Semestern durchkloppen müssen... Allein im letzten Semester sind da soweit ich weiß die Bachelorarbeit (3 Monate), Praktikum (3 Monate) und noch Prüfungen angesetzt. Aus dem ersten Jahrgang hattens 6 Leute regulär durchgeschafft, die restlichen haben alle verlängert, allein weil die meisten Firmen selten Praktikas mit 3 Monaten anbieten.
War ganz witzig als die letzten 7 Diplomer mit den ersten Mastern in ner Vorlesung saßen :lol:
Man muss dazu sagen, die ersten Master und die letzten Diplomer, die diese Vorlesung besucht hatten. Bei meiner Diplomarbeit saß dann noch ein Diplomer aus 2006 neben mir im Rechner-Pool und ich hab alte Bekannte aus den ersten Semestern getroffen. "Wie du auch noch hier?" :silly:

Soviel zur Off-Topic Studium ;)

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Letzte Änderung: von Gotha229.

Motorentechnik DB 600er-Reihe 03 Okt 2016 19:50 #26

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Also was du so erzählst kommt mir absolut bekannt vor.
Uns wurde schon zu Studienbeginn von seiten der Profs gesagt, mindestens zwei Semester bräuchten wir so oder so länger. Und das stimmt. Sind bei uns bloß die Überflieger und extrem strebsamen die das eben in diesen zwei Semestern länger schaffen. Der Rest studiert so zu sagen bis zum nahtlosen Übergang in die Rente.
Ich fange jetzt mein sechstes Semester an und werde nicht mit allen Prüfungen des Grundstudiums fertig werden. (Geplant sind diese für die ersten drei Semester.)
Ich war am Anfang extrem faul aber damit bin ich nicht der Einzige sondern fast schon Durchschnitt. Die Hälfte der Leute, die mit mir Angefangen haben, haben längst geschmissen.
Auch was die Prüfungen angeht sieht das bei uns exakt genau so aus. Man könnte meinen die Prüfungen würden von Semester zu Semester schwerer. Hatte Probeklausuren von 2008 oder 2011. Kein Ding. Und dann in der echten Klausur richtig schön in die Kacke gegriffen. Auch damit, dass die Prüfungen auf Zeit ausgelegt sind hast du Recht. Die Leute, die damit umgehen können programmieren sich die Taschenrechner. Werde ich wahrscheinlich auch machen müssen. Mir scheint es geht nicht darum zu prüfen was die Leute können, sondern einfach nur darum zu sieben.

Durchbeißen ist die einzige Lösung. :side:


Wie dem auch sei freut mich, dass es hier so viele Technik interessierte gibt. Stellt für mich eindeutig eine Motivation dar ein bisschen die Nase rein zu stecken und davon für mein Studium zu profitieren.

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